Coy-Prinzip

Das Coy-Prinzip ist ein pharmakodiagnostisches Konzept zum unterstützenden Einsatz bei TKTL1-positiven Krebserkrankungen. Mit dem EDIM-TKTL1-Bluttest kann zunächst überprüft werden, ob TKTL1-positive Krebszellen vorliegen. Die genauen Erkenntnisse über den TKTL1-Stoffwechsel haben es Dr. Johannes Coy ermöglicht, mit der Ernährung nach dem Coy-Prinzip ein Konzept zu entwickeln, das auf den Stoffwechsel der TKTL1-positiven Krebszellen einwirkt. Die Ernährung nach dem Coy-Prinzip ersetzt keine Standardtherapien, sondern sollte ergänzend dazu angewandt werden. Die Kontrolle des Verlaufs kann mit dem EDIM-TKTL1-Bluttest durchgeführt werden.

Das speziell auf den Energiestoffwechsel der TKTL1-positiven Krebszellen abgestimmte Konzept besteht aus folgenden Bausteinen:

  • Speziell kombinierte Ölmischungen
  • Hoher Anteil von Eiweiß, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen
  • Schonende Entsäuerung
  • Einschränkung der verwertbaren Kohlenhydrate

Wichtig ist die Kombination aller Bausteine, da in Studien gezeigt werden konnte, dass eine kohlenhydratarme Ernährung alleine nicht ausreichend ist. Zur Umsetzung hat Dr. Coy hat detaillierte Ernährungspläne ausgearbeitet. 
Diese sind in der Anwenderbroschüre "Ernährung nach dem Coy-Prinzip" dargestellt. 
Die Broschüre kann gegen eine Schutzgebühr bezogen werden.

Die Ernährung nach dem Coy-Prinzip konnte in einem Tiermodell mit eingepflanzten menschlichen Krebszellen das Tumorwachstum um 50 % verzögern. Die Krebsgeschwulste wurden im Anschluss operativ entfernt und untersucht. Dabei zeigte sich, dass in der nach dem Coy-Prinzip ernährten Versuchsgruppe die Tumore verstärkt im Inneren abgestorben waren.

Auch bei Patienten mit Glioblastomen (einem besonders aggressiven Hirnkrebs) und bei Darmkrebspatienten mit Lebermetastasen gibt es publizierte Daten, die einen deutlichen Rückgang belegen.

Daneben konnte gezeigt werden, dass Acetoacetat, ein köpereigner Stoff, der unter der Ernährung nach dem Coy-Prinzip gebildet wird, das Wachstum von Krebszellen hemmt.

In Kürze haben Therapeuten im geschützten Bereich Zugang zu den wissenschaftlichen Publikationen.

 

 


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