
EDIM-TKTL1-Bluttest
Der EDIM-TKTL1-Bluttest nutzt das von Dr. Johannes Coy entdeckte Enzym TKTL1 (Transketolase-like1) zum Nachweis der besonders aggressiven TKTL1-positiven Krebszellen. Die Ergebnisse des EDIM-TKTL1-Bluttests zeigen eine sehr hohe Korrelation zu den Ergebnissen des FDG-PET (Fluordesoxyglukose-Positronen-Emissions-Tomographie). Das FDG-PET ist ein äußerst zuverlässiges bildgebendes Verfahren, das die durch das TKTL1 Enzym gesteuerte erhöhte Glukoseaufnahme nutzt, um Metastasen und besonders aggressive Krebszellen nachzuweisen.
Aufgrund der hohen Übereinstimmung der Ergebnisse zum FDG-PET setzen zahlreiche Therapeuten den EDIM-TKLT1-Bluttest in verschiedenen Stadien der Krebserkrankung zur Klärung folgender Fragestellungen ein:
- Diagnose: als frühzeitiger Hinweis auf besonders aggressive Krebszellen
- Therapieplanung: zum Hinweis auf die Indikation zielgerichteter Maßnahmen und zur individuellen Optimierung der Therapie
- Erfolgskontrolle der Therapie: zur Überwachung des Ansprechens der angewandten Maßnahmen und um bei Therapieversagen frühzeitig darauf zu reagieren.
- Nachsorge: als frühzeitiger Hinweis auf Rezidive, um so früh wie möglich entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.
Der EDIM-TKTL1-Bluttest eigent sich nicht im Rahmen der Früherkennung.
TKTL1 konnte bei allen bisher untersuchten Krebsarten nachgewiesen werden. Aufgrund des Verfahrens eignet sich der EDIM-TKTL1-Bluttest für alle Karzinome und Sarkome und damit für über 80 % aller Krebserkrankungen. Aufgrund der Veränderungen des Blutbilds bei systemischen Krebserkrankungen (z.B. Lymphomen und Leukämien) wird der Einsatz des EDIM-TKTL1-Bluttest zum aktuellen Kenntnissstand bei diesen Erkrankungen nicht empfohlen. Von der Ernährungsumstellung nach dem Coy-Prinzip können diese Patienten dennoch profitieren.
|