Serie „Was macht ein gutes Nahrungsergänzungsmittel aus? – Vitamin D“

SonnenTeil 2 – Vitamin D

In unserer Serie „Was macht ein gutes Nahrungsergänzungsmittel aus?“ erklären wir Ihnen, worauf Sie bei Nahrungsergänzungsmitteln achten sollten. Im 2. Teil erklären wir Wissenswertes zu Vitamin D-Präparaten.

Immer mehr Wissenschaftler sehen heute einen Zusammenhang zwischen einem niedrigen Vitamin D-Spiegel und einem erhöhten Risiko für verschiedene Erkrankungen wie Knochenschwund, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Autoimmunerkrankungen oder ein erhöhtes Infektrisiko. Eine ausreichende körpereigene Bildung ist zwar auch hierzulande möglich, setzt aber voraus, dass wir uns in den sonnenreichen Monaten regelmäßig zum Sonne tanken ins Freie begeben, um genügen Vitamin D-Speicher anzulegen. Das ist aber nicht jedem möglich. Auch Vitamin D-reiche Nahrungsquellen gibt es nur wenige und kommen nicht bei jedem täglich auf den Tisch. Viele Menschen greifen daher zu Nahrungsergänzungsmitteln, um ihren Körper zusätzliches Vitamin D zuzuführen.

Vitamin D3 wirkungsvoller als D2

Hier offenbart sich Vitamin D3 wohl als wirkungsvollere Variante der beiden Vitamin D-Vertreter. Während Vitamin D3 (z. B. aus Seefisch und Eiern) und Vitamin D2 (z.B. aus Champignons und Avocados) bislang als gleichwertig angesehen wurden, fanden britische Forscher kürzlich Hinweise, dass D3 zweimal so effektiv ist, den Vitamin D-Spiegel zu erhöhen als D2. In ihrer Studie, in der Frauen mit Vitamin D angereicherte Säfte bzw. Kekse erhielten, stieg der Vitamin D-Spiegel mit D3 um 74-75 %, mit D2 nur um 33-34 %. Die Wissenschaftler plädieren nun dazu, für die Supplementierung vorzugsweise D3 zu nutzen1.

Kombination Vitamin D3 mit K2

Ein anderer Punkt ist die Kombination mit Vitamin K2. Vitamin D fördert die Kalziumaufnahme im Darm. Um das Kalzium in den Knochen oder Zellen effektiv weiter zu verwerten, bedarf es jedoch Vitamin K2. Ein zu viel an Vitamin D bei gleichzeitigem Mangel an Vitamin K2 würde das Risiko erhöhen, dass sich das vermehrt aufgenommene Kalzium fälschlich im Weichgewebe wie z. B. den Blutgefäßwänden ablagert. Ergänzende Präparate sollten daher möglichst Vitamin D3 und K2 in Kombination enthalten, um ein Ungleichgewicht der beiden Regulatoren im Kalziumstoffwechsel zu vermeiden.

Die richtige Dosierung

Was die richtige Tagesdosis ist, darüber streiten sich die Experten noch. Bei länger dauernder Überdosierung können die Kalziumblutspiegel steigen, was mit Knochenabbau, Kalziumablagerungen in Nieren- und Weichgewebe, aber auch mit Muskel-und Kopfschmerzen, Übelkeit und Kreislaufproblemen verbunden sein kann. Viele Autoren und auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit sehen eine täglich Aufnahme von 100 µg (4.000 I. E.) als oberste noch tolerierbare Dosierungsgrenze, der Wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der EU sieht die Maximaldosis bei 50 µg (2.000 I. E.). Andere Autoren sehen vereinzelte, hochdosierte Vitamin D-Gaben als zielführender als eine tägliche Einnahme.

Wir empfehlen für eine ergänzende Einnahme ohne ärztliche Aufsicht eine Tagesdosis von 50 µg (2.000 I. E.) nicht zu überschreiten. Darüber hinaus gehende Dosierungen sollten mit dem Arzt abgesprochen und deren Notwendigkeit optimalerweise durch eine Bestimmung des Vitamin D-Spiegels abgesichert werden.
TAVARLIN bietet Vitamin D3 in harmonischer Kombination mit Vitamin K2 (hier in Form des besonders gut bio-verfügbaren MK-7) an. Zusätzlich enthält das Produkt Pantothensäure, die für die körpereigene Vitamin D-Bildung nötig ist. Das Ganze ist natürlich verpackt in eine rein pflanzliche Kapsel.

Vitamin D3 + K2 im TAVARLINShop
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Quellen

  1. Tripkovic L et al. (2017): Daily supplementation with 15 μg vitamin D2 compared with vitamin D3 to increase wintertime 25-hydroxyvitamin D status in healthy South Asian and white European women: a 12-wk randomized, placebo-controlled food-fortification trial. Am J Clin Nutr; 106(2): 481-490.[Link zum Artikel].